Gesetze in der magischen Welt - Denkarium - 29.05.2017
Wichtigste Zaubereigesetze Großbritaniens
Hier eine kleine Auswahl der wichtigsten Gesetze der britischen Zauberwelt.
- Verbot der Unverzeihlichen Flüche
Generell verboten sind die drei gefürchtetsten Flüche die die Zauberwelt kennt. Der Imperiusfluch, der Cruciatusfluch und der Todesfluch Avada Kedavra unterstehen einem absoluten Verbot. Jede Zuwiderhandlung wird zwangsläufig mit einer Lebenslagen Haftstrafe in Askaban oder einem unbefristeten Aufenthalt in der Geschlossenen Abteilung des St. Mungos, sowie lebenslangen Zauberverbot geahndet. Auroren können nach Beschluss des Gamots und des Zaubereiministers, der in diesem Fall nicht überstimmt werden darf, von diesem Verbot befreit werden.
- Internationales Abkommen zur Geheimhaltung
Das IAG ist wohl das wichtigste Gesetz der Zaubererwelt. Es schreibt vor das alle Zauberer ihre wahre Identität vor Muggeln geheim zuhalten haben. Es gibt Ausnahmen wie zum Beispiel die Ehe mit Ebenjenen. Der Zaubereiminister hat das Recht Personengruppen in das Geheimnis einzuweihen, z.B. der Premierminister. Das Gesetz gilt seit 1689, seit 1692 schließt es auch magische Tierwesen ein.
- Verbot privater Drachenzucht und -haltung
Seit 1709 ist es weltweit nicht mehr erlaubt privat Drachen zu züchten oder zu halten. Grund dafür war eine ausufernde Drachenpopulation und nicht artgerechte Haltung, die gefährdeten das Geheimhaltungsabkommen zu verletzen. Seit dem dürfen nur noch staatliche Institutionen oder aber Institute mit Ausnahmegenehmigung Drachen halten.
- Vernunftsmäßige Beschränkung zur Zauberei Minderjähriger
Nach sich häufenden Zwischenfällen wurde 1875 das Gesetz zur Vernunftsmäßigen Beschränkung Minderjähriger erlassen. Fortan war es minderjährigen Hexen und Zauberern verboten außerhalb der Schule zu zaubern. Die Überprüfung benachteiligt aber bis heute die Muggelstämmigen, da die sogenannte "Spur" nur gewirkte Magie im Umfeld des Minderjährigen anzeigt. Da in einem Zaubererhaushalt ständig gezaubert wird, kann so nicht differenziert werden wer die Magie gewirkt hat, weswegen dort Verstöße meist ungeahnt bleiben.
- Animagus-Gesetz
Die Verwandlung in eine Tiergestalt unterliegt strengen Kontrollen und der Erlaubnis des Ministeriums. Da es hierbei zu schwerwiegenden Unfällen kommen kann, ist es nur zulässig wenn ein geübter Animagus bzw. einen anderen Verwandlungsmeister bei der Erlernung behilflich ist. Eine Registrierung der Tierart, sowie Erkennungsmerkmale sind zwingend erforderlich.
- Gesetz zur Verwendung von Zeitumkehrern
Zeitumkehrer dürfen nur vom Ministerium nach vorhergehender Überprüfung der empfangenden Person ausgegen werden. Zeitreisende dürfen nichts in der Vergangenheit verändern und sich auch nicht selbst begnen.
- Gesetz zum Gebrauch eines Zauberstab
In diesem Gesetz ist festgehalten das nur menschliche Wesen einen Zauberstab bei sich tragen oder benutzen darf. Ebenso sind dort Regularien enthalten in welchen Fällen das Recht zu Zaubern entzogen werden darf.
- Gerichtsbarkeit von nicht-menschlichen Wesen mit annähernd menschlicher Intelligenz
In diesem Erlass ist geregelt das nicht-menschliche Wesen, hierzu zählen u.A. Zentaure, Kobolde oder Hauselfen, für ihre Taten voll zur Rechenschaft gezogen werden können, sofern sie annähernd menschliche Intelligenz besitzen.
- Internationales Duellverbotsabkommen
Das international ausgehandelte Abkommen soll dazu führen das es keine illegale Duelle mehr gibt. Duelle in dafür vorgesehenen Rahmen, wie zum Beispiel Wettbewerben oder Unterrichten soll weiterhin erlaubt bleiben. Einige Staaten weigern sich jedoch beharrlich das Abkommen zu unterschreiben, dazu gehört u.A. Transilvanien.
- Apparierordnung
Da das falsche Apparieren verheerende Folgen haben kann, ist es zwingend erforderlich vorher einen Kurs zu belegen und dieses erfolgreich mit einer Prüfung abzuschließen ehe man eigenständig Apparieren darf, zudem muss man die Volljährigkeit erreicht haben.
- Portschlüsselgesetz
Für einen Portschlüssel, die mittels des Portuszaubers erzeugt werden, ist eine Genehmigung der Abteilung für magisches Transportwesen unbedingt unter genauer Angabe des Reisezeitpunkts notwendig.
- Richtlinie zum sachgemäßen Gebrauch eines Besens
Ein Besen darf zu Transportzwecken genutzt werden, allerdings erfordert dies eine erhöhte Vorsicht, da auch Muggel mittlerweile Flugobjekte, die sie beschränkterweise Flugzeuge nennen, nutzen. Ebenso ist das IAG auch hier oberstes Gebot.
- Gesetz zum Verbot experimenteller Züchtungen
Es ist nicht erlaubt Tierwesen miteinander zu kreuzen, dessen Kreuzung nicht ausdrücklich als unbedenklich deklariert wurde. Jedoch können sich Abteilungen des Ministeriums von diesem Verbot mittels eines positiven Gefahrensgutachten durch zwei magische Zoologen auf Antrag befreien lassen.
- Erlass zur Befugten Beschlagnahmung von Testamentsgegenständen
Der Erlass regelt das, soweit ein begründeter Verdacht besteht das ein vererbter Gegenstand widerrechtlich verzaubert oder einen schwarzmagischen Hintergrund besitzt der über die Bestimmungen hinaus geht, vorübergehend beschlagnahmt werden darf. Die Prüfungsfrist beträgt hier 6 Wochen, danach muss der Gegenstand entweder zweifelsfrei erwiesen sein das der Gegenstand gegen Gesetze verstößt oder dem Erben ausgegeben werden.
Wichtigste Magiergesetze Avalons
Avalonier erkennen das Zaubereiministerium nicht als ihre Autorität an, d.h. seine Gesetze gelten nicht für sie.
- Verbot der dunklen Künste
Verboten ist die Beschäftigung mit allen Formen der dunklen Künste, worunter Blutmagie, Nekromantie, sowie weitere Zauber fallen, die Lebensenergie entziehen. Praktizierung derselben, selbst der private Besitz entsprechender Werke, werden je nach Schwere mit Ächtung, bzw. dem Tode bestraft.
- Geheimhaltung Avalons vor der Außenwelt
Das Gesetz von 995 n.Chr. besagt, dass niemand außerhalb der Sídhe von der wahren Existenz Avalons erfahren darf. Auch eventuelle Lebenspartner dürfen nicht eingeweiht werden, es sei denn sie entsagen sich der Außenwelt und ziehen für immer in die Sídhe. Nichteinhaltung hat den Tod aller Beteiligten an diesem Hochverrat zur Folge.
Geheimhaltung von Magie per se ist ausdrücklich nicht inbegriffen, ebenso dienen fiktive Werke wie "Die Nebel von Avalon" der Verbreitung des Glaubens an Magie.
- Ausbildungsgesetz
Eine Ausbildung an der avalonischen Magierakademie ist nicht verpflichtend. Eltern magisch veranlagter Kinder sind jedoch dazu verpflichtet, diese so weit in der Magie anzuweisen, dass die Kinder für sich und die Umwelt keine Gefahr darstellen.
Magieausübung von Vorschulkindern ist erlaubt, Magieausübung Minderjähriger ebenso.
- Seuchenverordnung
Werwölfe und Vampire erhalten keinen Zugang ins Stadtgebiet Avalons. Sollte einem solchen Wesen Unterschlupf gewährt werden, wird der Betroffene selbst der Stadt verwiesen.
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