Großbritanien
Godrics Hollow
Godric's Hollow ist unweit von Cokeworth gelegen und ist ein sehr altes Zaubererdorf. Muggel sehen dank der Schutzzauber einen stillgelegten Güterbahnhof. Heute weiß niemand mehr, dass es in der Nähe einst eine Magierschule gab.
In Godrics Hollow lebte schon immer sozusagen das Who is Who der Zaubererwelt, von Albus Dumbledore über die Potterfamilie, bis hin zu den legendären Peverells. Hier zu wohnen ist mit einem gewissen Prestige verbunden, insbesondere da es nicht viele rein magische Orte in Großbritanien gibt.
Im Forsaken ist es theoretisch jedem wohlhabenden magischen Charakter möglich, ein Haus in Godrics Hollow zu besitzen. Buchcharaktere wie die Weasleys, bei denen der Wohnort festgelegt ist, finden ihr Zuhause unter "Andere Orte" wieder.
Godrics Hollow befindet sich am Rande eines Drachenschutzgebietes, das Arbeitsplätze für viele Einheimische sowohl in der Verwaltung, als auch in der praktischen Betreuung der Kreaturen stellt.
Cokeworth
Cokeworth ist eine kleine Industriestadt in den englischen Midlands, beherrscht vom Anblick eines alten Fabrikschlots und einem Fluss, der die Stadt in zwei Hälften teilt. Die meisten Einwohner gehören der Arbeiterklasse an.
Die Farbe Grau beherrscht das Stadtbild, generell ist die Stadt nicht als sauber zu bezeichnen. Kein Wunder, dass Menschen, die einen sozialen Aufstieg erfahren meist das Weite suchen und sich andernorts niederlassen.
- „Der kalte Nebel [...] hing über einem schmutzigen Fluss, der sich zwischen überwucherten und von Müll übersäten Ufern dahinschlängelte. Ein mächtiger Schornstein, Überbleibsel einer stillgelegten Fabrik, ragte in die Höhe, düster und unheilvoll. Außer dem Wispern des schwarzen Wassers war nichts zu hören, und es gab keine Spur von Leben außer einem mageren Fuchs, der sich die Uferböschung hinuntergeschlichen hatte, um erwartungsvoll ein altes Fish-and-Chips-Papier im hohen Gras zu beschnuppern.“
- Harry Potter und der Halbblutprinz
Was Cokeworth zu einem interessanten Wohnort für die magische Welt macht ist, dass sich zum einen Magier und Werwölfe in politischen Ämtern befinden
Andere Orte
Unter der Rubrik "Andere Orte" fallen sowohl London, als auch Winkelgasse, Nokturngasse, andere Wohnorte von Charakteren und generell beliebige Spielorte in Großbritanien und der Welt. Hier darf sich in der Wahl der Spielorte ausgetobt werden und bei Bedarf mehrerer Charaktere können auch passende Unterforen erstellt werden.
Die Sídhe
Die Sídhe haben viele Namen, sind als Anderwelt und Feenhügel bekannt, die vom
Die Landschaft der Sídhe ist abwechslungsreich. Sanfte Hügel, hohe Berge, sturmgepeitschte See... Entfernungen sind relativ, was wie ein Weg von fünf Minuten aussieht kann mehrere Tage in Anspruch nehmen, manchmal sollte man sich zur glücklichen Ankunft nur rückwärts bewegen, ... die Sídhe haben ihren eigenen Willen, den kein Sterblicher brechen kann.
- Ursprüngliche Bewohner der Sídhe, wie die Elfen, haben keinerlei Probleme mit der Überwindung von Raum und Zeit in die Außenwelt. Sie erscheinen wo und wann sie wollen.
- Steinkreise und Elfenhügel können als Ein- und Ausgang dienen, wenn man sich den magischen Strömungen hingeben kann. An Samhain (und anderen im Plotverlauf festgelegten magischen Tagen) geschieht das oft ganz ungewollt in beide Richtungen, an gewöhnlichen Tagen lösen sich die Avalonier dazu in Nebel auf, der sehr leicht von Magie erfasst wird. Sie müssen dafür allerdings Berechnungen anstellen, denn die Sídh befinden sich außerhalb von Zeit und Raum und es können schnell durch eine Unachtsamkeit Unfälle passieren. Geübte Magier nutzen diese Möglichkeit regelmäßig.
Eingänge in die Anderwelt befinden sich ebenfalls am Grund von Seen und dem Meer, sowie an Orten mit starker Verbindung zur Totenwelt - beispielsweise Friedhöfe und steile Klippen, an denen schon sehr oft jemand zu Tode gekommen ist.
- Avalonische Portale gewähren eine gefahrlose Ein- und Abreise. Da sie auf beiden Seiten vorhanden sein müssen, wurden viele von ihnen mittlerweile aus Sicherheitsgründen zerstört und werden allgemein praktisch nicht mehr genutzt. Eines der noch vorhandenen steht in der Mysteriumsabteilung des Zaubereiministeriums, das daran glaubt, dass ein Durchschreiten zum Tod führt. Man lässt sie lieber in diesem Glauben. Die noch bestehenden Portale sind Fluchttunnel, sollte eine schnelle Abreise aus den Sídhe vonnöten sein und sind vom hohen Rat versiegelt.
Avalon
Der Name Avalon lässt sich vom indogermanischen Wort für Apfel ableiten. Jeder, der in diesem magischen Reich beheimatet ist, weiß warum. Erwähnungen Avalons finden sich in der Historia Regum Britanniae, der Vita Merlini, sowie etlichen Artuslegenden und moderneren Adaptionen und Büchern. Keines davon erfasst Avalon wie es wirklich ist - kein Wunder, greift hier doch das avalonische Gesetz, dass keinem Außenstehenden von seiner wahren Beschaffenheit erzählt werden darf.
Unterschieden wird zwischen dem alten und dem neuen Avalon, das keine Bezeichnung für eine Insel ist, sondern für eine Magierstadt.
Altavalon liegt in Trümmern. Im großen Krieg zwischen Magiern und Stabmagiern um 995 n.Chr. wurde die gesamte Stadt zerstört, die ehemals um die 3.000 Bewohner umfasste. Kinder, Frauen, Männer, Tiere - sie alle fielen dem Bestreben von Zauberern zum Opfer, Anhänger der alten Magie endgültig auszurotten. Wichtig ist es für heutige Avalonier deswegen, weil das mittlerweile von Wald durchzogene Ruinenfeld als Begräbnisstätte verwendet wird. In Avalon ist es Brauch, die Restmagie toter Magier an Statuen zu binden, die im Fall der Fälle zum Leben erwachen sollen. Ein Relikt aus einer Zeit, als dunkle Magie noch üblich war - der entsprechende Zauber ist von den Gesetzen gegen dunkle Magie nicht betroffen. Die Geister der Verstorbenen sind hier spürbar.
Die Sídhe lieben die Wiederholung, weshalb es ratsam ist die Tageszeit im Auge zu behalten. Am späten Nachmittag ersteht Altavalon für wenige Stunden wieder auf, belebt von tausenden Magiern, nur um kurz darauf von einer anrückenden Armee der Stabmagier in ein blutiges Schlachtfeld verwandelt zu werden. Pünktlich um Mitternacht - oder wie man es bezeichnen will, wenn der Mond der Sídhe am höchsten steht, verschwinden die Bilder der Vergangenheit und mach wieder den überwucherten Ruinen Platz. Avalonische Begräbnisse finden aus diesem Grund in den Morgenstunden statt.
Avalon , früher als Neuavalon bezeichnet, ist eine magische Siedlung inmitten der Sídhe. Bisher war das magische Land gnädig gestimmt und die Umformungen des Landes beschränkten sich auf außerhalb der Stadtmauern, verwundern würde es aber keinen Avalonier, wenn sich der Blick aus dem Fenster tagtäglich ändern würde.
Nicht Zentrum, aber dennoch Mittelpunkt der Siedlung bildet die Akademie, in der Schüler in die Kunst der Magie eingeführt werden. Sie ist an das Anwesen der Hüterin angeschlossen - dem einzigen alten Gebäude, das bereits vor 1000 Jahren an dieser Stelle stand. Der sogenannte "alte Trakt" scheint sich selbstständig nach innen auszubauen, lässt Räume entstehen wo keine waren und stellt generell Dinge an, die für die meisten Avalonier ein Rätsel sind. Entsprechend hat es sich zu einer Mutprobe junger Avalonier gemausert, diesem Gebäude einen Besuch abzustatten.
Der goldene Hain findet sich im Anschluss an den alten Trakt, erstreckt sich bis zur Stadtmauer und darüber hinaus - bis hin nach Altavalon. Die in Avalon gezogenen Apfelbäume mit goldenen Früchten haben ihren Ursprung in einer Jahrtausende zurückliegenden Griechenlandexpidition (wo die Bäume mittlerweile ausgestorben sind) und wurden so zum Namensgeber und Wappenbild Avalons. Die Äpfel sind den Magiern heilig und werden nur gepflückt, wenn es um die Auszeichnung besonderer Verdienste zum Wohle Avalons geht. Die niemals faulenden Früchte können in der Außenwelt für Unsummen gehandelt werden, gibt es doch seit der Antike keine solchen Bäume mehr.
Üblich für Avalon ist, dass Familien sich ein Anwesen teilen und Häuser damit als Mehrgenerationenhaus genutzt werden. Nicht unüblich ist es auch, Gäste Avalons (siehe Abstammung & Blutsstatus) als Untermieter zuzulassen, beziehungsweise ihnen für die Verrichtung von Arbeit Unterkunft zu bieten.
Die Umgebung Avalons ändert sich tagtäglich. Mal befindet man sich an einem flachen Sandstrand, mal auf einer steil abfallenden Klippe, am anderen Tag wiederum umgeben von dichtem Wald.

